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Letzte Woche Montag stand meine Freundin vor der Tür.Wir hatten uns in letzter Zeit nicht besonders oft gesehen,wie das manchmal so ist.
Wir tranken Kaffee und sie weinte wie ein Häufchen Elend.Es ging wie immer um ihren Ex Freund.Ich habe ihr schon oft bei ihren Kindern geholfen(übernachtung,babysitten usw.) und sie sagte sie bräuchte meine Hilfe.Kein Problem das kannten wir ja schon.
Sie hätte zu Hause Chaos (ihre Wohnung sieht immer aus wie bei "Schöner Wohnen") und sie brauch jemanden der mit anpackt.
Alles klar ich am nächsten Morgen dahin und mich traf der Schlag.
Die gesamte Wohnung war vollkommen Verwahrlost.Es wurde seit drei Monaten nicht mehr geputz,aufgeräumt und gewaschen.
Alles war aus den Schränken geräumt und lag auf dem Boden,alles versaut und dreckig.Überall Müll und Essensreste,gammeliges Geschirr.Die beiden unkastrierten,mittlerweile geschlechtsreifen Katze und Kater haben sich auf der Sachen erleichtert.Es stank und war ekelhaft.
Mittendrin saß ihre 5 jährige Tochter.Von der Wurzel bis Spitze verlauste Haare,den Kopf zerkratz die Haut aufgekratzt und entzündet,allergische Reaktionen am Körper von dem agressiven Läusemittel,völlig verstört,ging wohl schon länger nicht mehr in den Kiga.Meine Freundin stand völlig neben sich.Ich rief dann beim Jugendamt an wo sie schon mal betreut wurde,aus so ähnlichen Gründen.Die kamen auch innerhalb von 10 Minuten.Die Frau bebleitete meine Freundin zum Therapeuten,ich die Tochter und den Sohn zum Kinderarzt.Sie hat sich dann selber eingewiesen und ich bin nun erst mal vom Jugendamt als Pflegemutter eingesetzt worden.
Ich bin so erschrocken.Hätte das niemals für möglich gehalten und alles so das es niemand merken konnte.
Die Kinder sind nun erstmal aufgefangen aber wie soll das weitergehen.Nun weiß ich auch das so etwas schonmal vorkam
Allerdings in Richtung Selbstmordversuch.
Bin noch sehr durcheinander,sowas kommt nicht alle Tage vor.
Ich hoffe alles wendet sich zum Guten.
Nun weiß ich wie Kinder hinter verschlossener Tür verhungern oder sonst wie ums Leben kommen können.
16.1.08 16:28
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bea (23.1.08 13:49)
ojeh.

Das ist ja super lieb von dir, dass du die Kleinen erstmal zu dir genommen hast. Das ist sicherlich für Deine Freundin eine große Erleichterung, dass sie nicht zu fremden Menschen müssen.

Gibt es vielleicht in der Nähe ein betreutes Wohnen für junge Mütter mit seelischen Problemen? Etwas, wo die Mutter betreut wird, die Kinder aber bei ihr sein können?

Wenn vorher alles wie bei "schöner Wohnen" war, dann ist das ja was Vorübergehendes.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit. Du willst ja sicherlich nicht nur für die Kinder da sein, sondern auch für Deine Freundin. Und das wird sicherlich nicht leicht werden, wenn sie gerade dermaßen in einer Depression steckt.
Geh sie mit den Kindern so oft als möglich besuchen, das hilft ihr sicher.

Grüßle, die Bea


Kathi / Website (29.1.08 20:34)
Ach du meine Güte, diese arme Familie!
Ich frage mich auch oft, wieso hat denn keiner etwas gemerkt usw. wenn die einschlägigen Zeitungsartikel erscheinen. Du hast Recht - so etwas kann sehr schnell passieren und niemand bekommt etwas mit. Und nebenbei...ich habe selber zwei Kinder, weiß also wie schnell man an schlechten Tagen an seinen eigenen Grenzen angekommen ist. Dann muß sicherlich nicht mehr viel dazu kommen und die Situation gerät außer Kontrolle.
Schön, daß die Kinder bei dir untergekommen sind, denn die Kinder sind leider immer diejenigen, die am meißten unter solchen Situationen leiden müssen.
Ich wünsche dir, deiner Freundin und ihren Kindern alles Gute.

Liebe Grüße
Kathi

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